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Zeichnung des Kripper Wasserturms findet neue Heimat

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SV Kripp bewahrt das Wahrzeichen im eigenen Vereinsheim

Über viele Jahre war sie ein echter Blickfang: die Original-Planzeichnung des Kripper Wasserturms aus dem Jahr 1904, erstellt vom damaligen Kreisbaumeister Roth. In den Räumen der Kreissparkasse Ahrweiler in Kripp konnte man das Dokument der örtlichen Ingenieurskunst viele Jahre lang bestaunen.

Die Zeichnung hat selbst eine bewegte Geschichte hinter sich: In den 1970er-Jahren erhielt die Schwester des Remagener Urgesteins Eduard Krahe das Original von der Stadt Remagen. 2015 übergab sie es ihrem Bruder, der die historische Rarität als Dauerleihgabe an die Kreissparkasse überließ. Nach der Schließung der Filiale in Kripp musste nun ein neuer Platz gefunden werden – und dieser ist gefunden: im Vereinsheim des SV Kripp.

In einer kleinen Feierstunde überreichte Eduard Krahe die Zeichnung nun an Bürgermeister Björn Ingendahl, der sie als Dauerleihgabe an die Stadt entgegennahm.

Ich freue mich sehr – besonders für die Kripper Bürgerinnen und Bürger –, dass die historische Zeichnung unseres Wahrzeichens im Ort verbleiben kann“, betonte Bürgermeister Ingendahl. „Mein Dank gilt Eduard Krahe für seine Verbundenheit zu seiner Heimat und ebenso dem SV Kripp, der spontan zugesagt hat, die Zeichnung im Vereinsheim auszustellen. So bleibt dieses besondere Stück Kripper Geschichte dort, wo es hingehört – mitten in Kripp.

Der Kripper Wasserturm, 1904 erbaut, ist eines der bekanntesten Wahrzeichen des Stadtteils. Er entstand in einer Zeit, als Kripp eine moderne Wasserversorgung aufbauen wollte – eine große technische Herausforderung zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Jahrzehntelang sorgte der Turm mit seinem charakteristischen Ziegelbau und der Kuppel dafür, dass alle Haushalte zuverlässig mit Trinkwasser versorgt wurden.

Mit dem technischen Fortschritt verlor er zwar seine ursprüngliche Funktion, doch als markantes Bauwerk und Symbol der örtlichen Entwicklung blieb er bis heute erhalten.

Pressemeldung Stadt Remagen
Foto: Marc Göttlicher

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