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Woher stammt das Mosaik „Maria mit dem Kinde” im Pfarrheim St. Peter Sinzig ?

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Das Rätsel wird auf der Webseite Mosaikstadt-Sinzig.de gelüftet

Eigentlich könnte sich Sinzig mit Fug und Recht „Mosaikstadt“ nennen. Das zeigen eine beeindruckende Ausstellung und zahlreiche Fundstücke im Heimatmuseum Sinziger Schloss.
Auch das Bürgerforum Sinzig hat sich das Thema „Mosaikstadt“ auf die Fahne geschrieben und hat zusammen mit der Stadt Sinzig eine Internetseite erstellen lassen auf der viele Projekte und Informationen zu den Fliesen in der Stadt vorgestellt werden.

An und in vielen Sinziger Gebäuden findet man Mosaiken, die oft unbeachtet zum gewohnten Stadtbild gehören. Die Geschichten dahinter sind nur wenig bekannt oder in Vergessenheit geraten.
Eines dieser Mosaiken wollen wir etwas näher beleuchten. Es handelt sich um das Mosaik im Treppenaufgang des Sinziger Pfarrheims St. Peter.
Nach Hinweisen aus der Bevölkerung hat Rhein-Ahr Anzeiger zum Thema recherchiert und mehr zur Geschichte des Mosaiks herausgefunden. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Sinziger St. Josef Gesellschaft, die uns einen Presseartikel aus dem Jahr 2000 zur Verfügung stellte, und der verstorbene Heinz Prüschberg. In diesem Artikel hat Heinz Prüschberg die Geschichte des Mosaiks zusammengetragen und für die Festzeitschrift zum 700-jährigen Bestehen der St. Josef Gesellschaft in Worte gegossen.
Demnach wurde das Mosaik 1947 von Professor Albert im Auftrag der AGROB angefertigt und stand 1948 erstmals in der Renngasse/Geißenmarkt zu Fronleichnam als Altarschmuck. Durch verschiedene Umbaumaßnahmen landete es schließlich in einer Scheune und drohte zu verfallen.
Der damalige Ortsvorsteher Werner Degen veranlasste, dass das Mosaik zum städtischen Bauhof gebracht wurde.
Bürgermeister Norbert Hesch sorgte dann dafür, dass die Männer vom Bauhof das Bild am 12. Oktober 1998 zu Heinz Prüschberg zur Restauration brachten. Nach der Fertigstellung der Maßnahmen wurde das Mosaik mit Unterstützung von Pastor Hensel durch die St. Josef Gesellschaft im Treppenhaus des Pfarrheims angebracht, wo es noch heute zu sehen ist.

Die ganze Geschichte niedergeschrieben von Heinz Prüschberg mit vielen weiteren Informationen finden Sie auf der Webseite www.mosaikstadt-sinzig.de.

AG
Fotos: Achim Gottschalk, allgrafics.de

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