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Weihnachtsaktion zu „Nachbar in Not“ gestartet

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Bedürftige und Spender werden gesucht – Im Vorjahr flossen 10.000 Euro an 74 Haushalte mit 150 Menschen

Wo im Kreis Ahrweiler gibt es Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind? Diese Frage richtet Landrat Dr. Jürgen Pföhler jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit an Bürgermeister, Kirchen und Wohlfahrtsverbände. So auch jetzt. Es geht um die Weihnachtsaktion von „Nachbar in Not“.

Die Antworten, die er vor einem Jahr erhielt, haben 74 Haushalten mit 150 Menschen unter die Arme gegriffen. Knapp 10.000 Euro flossen im Dezember 2012 aus dem AW-Hilfsfonds an diese Bedürftigen. Und dieses Jahr? Als Schirmherr der seit 1974 bestehenden Aktion erkundigt sich Dr. Pföhler erneut nach Familien und Einzelpersonen, die sich ohne eigenes Verschulden in einer finanziell brisanten Lage befinden oder am Rande des Existenzminimums leben.

Zugleich gilt die Frage: Wer möchte spenden? Bürger, Vereine, Firmen und Schulen sind es, die den Geldtopf immer wieder befüllen. Die Einzelspenden liegen zwischen 10 und 10.000 Euro. Jeder Betrag ist willkommen. „Unser Hilfsfonds ist eine wichtige Selbsthilfeeinrichtung von Menschen im Kreis Ahrweiler für Menschen im Kreis Ahrweiler“, betont Pföhler. Jeder einzelne Cent komme bei den Bedürftigen an.

Das Schicksal schlägt manchmal blitzschnell zu. Ein Haus brennt ab, die Familie verliert ihr sämtliches Hab und Gut. In solchen Fällen kann Geld kein Leid lindern. Aber Geld, zumal wenn es sofort kommt, hilft bei dringend benötigten Anschaffungen. „Wenn eine Notlage unverschuldet eingetreten ist und Dritte nicht vorrangig zu Leistungen verpflichtet sind, greift unser Hilfsfonds“, erläutert der Landrat.

Alle Zahlungen für „Nachbar in Not“ dienen gemeinnützigen Zwecken. Daher können Spendenquittungen ausgestellt werden. Das Spendenkonto: Kreissparkasse Ahrweiler, Konto 810 200, BLZ 577 513 10. Ansprechpartnerin im Sozialamt der Kreisverwaltung ist Sabine Hackenbruch, Ruf 02641/975-500, E-Mail nachbar-in-not@aw-online.de.

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