Restauration steht an und ist notwendig
Bereits am gestrigen Dienstag hatten die Vorbereitungen zur Demontage der Kirchtumspitze begonnen. Zunächst musste die Konstruktion an sich analysiert werden. Die gußeiserne Bauweise ist für Kirchenbauten eher ungewöhnlich. Es sind verschiedene Halterungen verbaut, die ineinander verschachtelt sind. Gesichert wird das Ganze durch Schrauben mit Vierkantmuttern. Hierzu wurden extra Vierkantnüsse angefertigt, die auf einen Schlagschrauber passen. Mit acht Schrauben, die nach all den Jahren ordentlich festgerostet sind, ist die Spitzte gesichert. Gegen 15:30 Uhr war es dann soweit, die rund 2,8 t schwere Spitze war gelöst und wurde vorsichtig aus rund 50 m abgelassen. Der auf dem Turm verbleibende Rest musste mit massiven Streben abgesichert werden, da der obere Teil den Unteren mit zusammenhält.
Am Donnerstag wird ein weiteres Gußeisenteil abmontiert und zusammen mit dem oberen „Turmhelm”, wie die Spitze bezeichnt wird, zur Restauration gebracht.
Die Elemente werden vollständig gereinigt, entrostet, neu beschichtet und in der Werkhalle wieder zusammengebaut. Wenn diese Arbeiten abgeschlossen sind, können die Kosten für die gesamte Restauration der Turmhelme abgeschätzt und kalkuliert werden.
Sehen Sie hier den Film mit einigen Impressionen der Aktion mit Schwerlastkran und Hebebühne.
AG
Fotos und Film: Achim Gottschalk, allgrafics.de


























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