
Gemeinsam gegen Rechts
das ist das Motto der Veranstaltung am Samstag, 23.11.2013, in der Remagener City!
Herausragend ist die Teilnahme der Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, die auf dem Marktplatz um 13:30 Uhr eine Rede halten wird.
Programm zum “Tag der Demokratie”
11 Uhr
Ökumenischer Gottesdienst an der Friedenskapelle
12 bis 17 Uhr
Buntes musikalisches Geschehen auf dem Marktplatz vor dem Rathaus mit Redebeiträgen von Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Landrat Jürgen Pföhler und Bürgermeister Herbert Georgi
Infomeile in der Marktstraße
mit vielen Menschen, Vereinen und Institutionen, die für bürgerliches Engagement stehen, z.B.:
• amnesty international, Ahrkreisgruppe
• Beratungsknoten gegen Rechtsextremismus
• Bündnis Remagen für Frieden u.Demokratie
• Caritasverband
• DGB
• Die Falken
• Kinderhof Remagen
• Lebendiger Marktplatz e.V.
• Oek. Flüchtlingshilfe Rhein-Ahr
• SPD AG60plus
• Schulen und Hochschule
• Selbsthilfe Körperbehinderter Rhein-Ahr
• Seniorenbeirat der Stadt Remagen
• Wortgewimmel Limburg
Evangelisches Gemeindehaus
Die Bücherei lädt ein zu einem Tag der offenen Tür zum Thema „Toleranz“ unter Beteiligung von Projekten des Lokalen Aktionsplanes Remagen:
13:30 bis 14 Uhr
„Brücken in Remagen“ – Interkulturelles Theaterprojekt von Sibylle Drenker-Seredszus
15 bis 16 Uhr
„Das kleine Lila Pony“ und „Ich habe einen Traum“ – Lesungen von Schülern der Grundschule St. Martin und der Realschule plus, Remagen
16:15 bis 17 Uhr
Improvisationstheater mit Sibylle Drenker Seredszus zu den gelesenen Geschichten
Friedenskirche „Gedenken und Erinnern“
12 Uhr
Ausstellungseröffnung „Kinder, Jugendliche und Jugendführer als Opfer des Nationalsozialismus in Koblenz und Umgebung“ mit Einführung in die Ausstellung durch Joachim Hennig vom Verein Mahnmal Koblenz
13 Uhr
Wolfgang Gückelhorn mit Bildern und Informationen zum „Lager Rebstock“ in Dernau
15 Uhr
Michael Schankweiler zum Thema „Die Kirche und ihr Verhältnis zum Judentum – Umkehr und Erneuerung“
Die Ausstellung ist bis 16.30 Uhr geöffnet
Villa Heros
Ausstellung „Mitbürger unter Vorbehalt“
Remagener Juden zwischen Anerkennung und Vernichtung
Ab 15 Uhr
Stadtführungen – Treffpunkt. „Platz an der Römermauer“ hinter dem Rathaus
Auf dem Marktplatz ist für multi-kulturelle Bewirtung gesorgt
Die Einzelhändler von „Remagen mag ich“ werden zum großen Teil ihre Geschäfte geöffnet halten.
Parkplätze finden sie auch m Rheinufer – diese werden für Besucher frei gehalten, weitere Möglichkeiten sind auf dem park & ride-Platz jenseits der Bahn gegeben.
————–
Pressemeldung vom 19.11.
Kulturwerkstatt und Stadtsoldaten konnten viele Remagener Vereine zum “zosamme stonn” motivieren. Jeder beteiligt sich mit dem, was er am besten kann. So gibt es viel Musik, Tanz und Karneval aus Remagen, unterstützt von den Domstürmern und Bruce Kapusta. Die Moderation wird die Brücke zum Tag der Demokratie schlagen und um ca 14.00 Uhr werden unsere Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Landrat Dr. Jürgen Pföhler mit Redebeiträgen zum Tag der Demokratie und zur Arbeit gegen Rechts Stellung nehmen. Vom Marktplatz aus zieht sich die Infomeile durch die Stadt.
————–
Pressemeldung der Kreisverwaltung Ahrweiler vom 21.11.
Die Kreisverwaltung Ahrweiler hat drei Veranstaltungen bestätigt, die jeweils für Samstag, 23. November, in Remagen angemeldet wurden. Das berichtet die für das Versammlungsrecht zuständige Kreisverwaltung in einer Pressemeldung.
Im Mittelpunkt der Kundgebung mit dem Titel Nein zu Rechtsextremismus” steht die Verhüllung der Schwarzen Madonna. Darüber hinaus wurden zwei Aufzüge angemeldet mit den Bezeichnungen Gedenkmarsch für die Toten in den alliierten Rheinwiesenlagern” sowie “NS-Verherrlichung stoppen – Nazis in Remagen und anderswo entgegentreten”.
Die beiden Aufzüge waren für den gleichen Weg angemeldet worden. Die Kreisverwaltung hat die Aufzüge jedoch zeitlich und räumlich getrennt. Endpunkt ist in beiden Fällen der Bereich der Schwarzen Madonna. Die Bescheide sind mit einer Reihe von Auflagen und Hinweisen verbunden, unter anderem: Verbot von volksverhetzenden und rassistischen Äußerungen, Waffentrageverbot, Uniformverbot, Vermummungsverbot, Verbot der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie die Auflage, dass der vorgeschriebene Demonstrationsweg an der Innenstadt vorbei eingehalten wird.
Der Kreis kann den Gedenkmarsch” aufgrund mehrerer Gerichtsurteile nicht verbieten. Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz hatte die entsprechende Veranstaltung im November 2011 für rechtmäßig erklärt und damit ein zuvor verhängtes Verbot des Kreises aufgehoben.
























