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Susanne Müller: „Jugendbeteiligung als Grundpfeiler unserer Demokratie“

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Susanne Müller: „Jugendbeteiligung als Grundpfeiler unserer Demokratie

Im letzten Plenum im Juni wurde der vierte Kinder- und Jugendbericht diskutiert. Grundlegend dafür ist ein Landtagsbeschluss, in dem die Landesregierung beauftragt wird, in jeder Legislaturperiode einen Kinder- und Jugendbericht durch eine unabhängige Kommission erstellen zu lassen. Der aktuelle Bericht, der in der 18. Legislaturperiode entstand, steht unter dem Schwerpunkt „Beteiligung junger Menschen“.

Die Landesregierung hat den Bericht durch eine unabhängige Expertinnen- und Expertenkommission anfertigen lassen, die erneut Jugendliche und erstmals Kinder umfassend beteiligt hat. In Gruppendiskussionen, Workshops sowie einer Online-Befragung wurden die Ansichten von 4- bis 21-Jährigen sowie jungen Erwachsenen im Alter von 14 bis 21 Jahren erfasst. Ein zentraler Fokus lag auf den gesellschaftlichen und generationenbezogenen Machtverhältnissen, die Beteiligungsbarrieren durch Erwachsene verstärken, sowie auf den Wünschen der jungen Menschen nach mehr Mitspracherechten und Informationsmöglichkeiten im politischen und gesellschaftlichen Leben.

Der Bericht macht deutlich, dass die meisten Jugendlichen in Rheinland-Pfalz ihre zufriedenstellende Lebenssituation schätzen. Dennoch äußern viele den Wunsch nach stärkeren Beteiligungsmöglichkeiten auf kommunaler und landesweiter Ebene“ erklärt Susanne Müller (Mitglied des Familienausschusses im Landtag RLP). „Ziel müsse es sein, barrierefreie und niedrigschwellige Angebote für alle jungen Menschen zu schaffen, damit sie aktiv an der Gesellschaft mitwirken können, unabhängig von ihrer Herkunft.

Demnach sei es notwendig, junge Menschen regelmäßig in Entscheidungsprozesse einzubinden: „Nicht nur in Berichten, sondern auch durch konkrete Mitmachformen, etwa bei World Cafés oder durch den Landesjugendbeirat, müssen ihre Stimmen gehört werden. Sie betont, dass auch der Faktor der psychischen Gesundheit noch einmal stärker fokussiert werden müsse, denn gerade die junge Generation sei durch die Auswirkungen von Pandemie und der Erfahrung von weltweiten Krisensituationen wie z. B. dem Ukraine Krieg oder der Auseinandersetzung im Nahost, sehr belastet.

Die Landesjugendpolitik setzt mit dem Bericht ein deutliches Zeichen für eine inklusive, offene und nachhaltige Jugendförderung. Gemeinsam mit allen Akteuren will Rheinland-Pfalz in Zukunft noch stärker auf die Bedürfnisse und Impulse junger Menschen eingehen und damit eine lebendige Demokratie fördern, in der Beteiligung aller zentrale Bedeutung hat.

Pressemeldung Susanne Müller MdL SPD
Foto: Christina Sönksen

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