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SPD Sinzig: Marktplatz als ersten Schritt zur Fußgängerzone

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Der zentrale Ort der Stadt soll stärker zu einem Treffpunkt im Herzen Sinzigs werden

Sinzig. Die SPD Sinzig spricht sich dafür aus, den Marktplatz als ersten Schritt zu einer Fußgängerzone weiterzuentwickeln. Der zentrale Ort der Stadt soll stärker zu einem Treffpunkt im Herzen Sinzigs werden – für Handel, Gastronomie, Begegnung, Veranstaltungen und Aufenthaltsqualität.

Die Bürgerbeteiligung gibt aus Sicht der SPD dafür eine klare Richtung vor: 582 Menschen haben sich beteiligt, 78 Prozent sprachen sich für eine Fußgängerzone im Bereich des Marktplatzes aus. Hinzu kommen fast 300 Unterschriften, die dieses Anliegen unterstützen.

„Der Marktplatz ist das Herz unserer Stadt – ein Ort der Begegnung. Sinzig braucht eine Innenstadt, die zum Verweilen einlädt”, erklärt Richard Figura für die SPD Sinzig.

Gleichzeitig betont die SPD, dass auch kritische Stimmen in die weitere Abwägung gehören. Die Aktivgemeinschaft hat ebenfalls eine Unterschriftenliste mit mehr als 100 Unterschriften eingebracht. Auch dieses Signal müsse in die weitere Planung zur Ausgestaltung einfließen. Die Aktivgemeinschaft und Gewerbetreibende haben wichtige Punkte benannt, die für den Alltag in der Innenstadt entscheidend seien: Erreichbarkeit, Liefermöglichkeiten, Parkmöglichkeiten für Kundinnen und Kunden, Arzt- und Apothekenbesuche sowie die Belange mobilitätseingeschränkter Menschen.

„Mehr Aufenthaltsqualität und gute Erreichbarkeit dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden”, so Figura. „Gute Erreichbarkeit bedeutet aber nicht, dass Autos direkt durch das Herz der Stadt fahren müssen. Parkmöglichkeiten müssen vorhanden sein, und die Regelungen für den Lieferverkehr müssen zu den Anforderungen des Gewerbes passen.„

Die SPD hält den Marktplatz für den richtigen ersten Schritt. Dort könne ein überschaubarer, zusammenhängender Bereich entstehen, der deutlich an Qualität gewinnt und zugleich gut planbar bleibt. Die Bachovenstraße solle anschließend verbindlich weiter geprüft werden. Dort seien Verkehrsführung, Stellplätze, Lieferwege und Zufahrten besonders sorgfältig zu klären.

Ebenso wichtig sei die Gestaltung des Marktplatzes selbst. Die SPD setzt sich für einen Marktplatz mit schattenspendendem Grün, Sitzgelegenheiten, Platz für Außengastronomie, sicheren Wegen und einer Atmosphäre ein, die Menschen in die Innenstadt zieht.

„Eine Fußgängerzone darf nicht nur aus Pflaster und Pollern bestehen“, sagt Figura. „Sie muss ein Ort werden, an dem man einkauft, einen Kaffee trinkt, Bekannte trifft, im Schatten sitzt und gerne bleibt.

Die SPD unterstützt den begonnenen Dialog mit Gewerbetreibenden, Anwohnerinnen und Anwohnern sowie Bürgerinnen und Bürgern. Ziel müsse eine entscheidungsreife Planung sein, die die Zustimmung aus der Bürgerbeteiligung ebenso berücksichtigt wie die praktischen Hinweise aus dem Gewerbe und die eingebrachten Unterschriften auf beiden Seiten.

„Sinzig braucht keine Lagerbildung, sondern eine Lösung, die zu unserer Stadt passt. Dafür lohnt es sich, jetzt mutig und sorgfältig zu planen.“ fasst Figura zusammen.

Pressemitteilung der SPD Sinzig

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