Dass wir Prinzen oder Prinzenpaare als Repräsentanten des Sinziger Karnevals – machmal auf den letzten Drücker- finden, liegt sowohl an der karnevalistischen
Begeisterung der Protagonisten, als auch an guten Hinweisen auf potentielle Kandidaten, die dankensewerter Weise wieder rechtzeitig eintrafen – Danke Melanie.
„Das wollte ich immer schon mal machen“ verriet Adriano einer Prinzessin aus den frühen Stunden des Vereins. Das weist darauf hin, dass unser Prinzenpaar zu den
portugiesischen Mitbürgern „der ersten Stude“ gehören. Ihr Herz und ihre Begeisterung ließen Sie dann als „alte Sinziger“ bei der Proklamation in ihren Grußworten
an das Publikum erkennen. Da darf man noch manchen Witz und manches herzliche Wort erwarten. Und die Begeisterug fand sich durchaus auf beiden Seiten: das Publikum
war hingerissen und der Vorsitzende Volker Thormann kürte dann schnell die Prinzessin zum „leckerste Mädche“, das die Närrischen Buben derzeit zu bieten haben.
„Unser diesjähriges Motto bekommt mit Euch dann eine ganz besondere Bedeutung“ freute sich Prinzensucher und Sitzungspräsident Hans-Peter Floter.
Auch Sinzigs Bürgermeister Kröger, der Tollität und Sentiaca „inthronisierte“ verspricht sich für die kommende Session hervorragende Repräsentanten für die Kernstadt,
die das Gemeinschaftgefühl in der Bevölkerung noch einmal befördern können.
Fernanda und Adriano Cunha (* 1961) kamen bereits in den 60ern mit ihren Eltern nach Sinzig. Adriano arbeitet – wie viele seiner Landsleute – bei der AGROB,
Fernanda in der Klinik Niederrhein in Bad Neuenahr. Sie sind angesehene Sinziger Bürger und Mitglieder der umfangreichen portugiesischen Gemeinde in Sinzig.
Rauschend wie die Proklamation zeigte sich auch die „Nachfeier“ des Prinzenpaares mit dem geneigten Publikum: bis tief in die Nacht waren die beiden Mittelpunkt
der feierlustigen Gästen in der ehemaligen „Kneipe“, welche mit finanzieller Hilfe der Stadt und einigen Renovierungsarbeiten unter der Leitung des
Aktivgemeinschaftschefs Andreas Schwerter höchst ansehlich hergerichtet worden war.
























