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Remagener Stadtratsmitglieder bemängeln Planung zum „Hotel Bridge“

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Alternativvorstellung der Projektgruppe mit Diskussion am 20. Januar in der Kulturwerkstatt

Antonio Lopez Stadtrat im Rat der Stadt Remagen (Bündnis90/Die Grünen)
Rolf Plewa Stadtrat im Rat der Stadt Remagen (SPD)

Liebe politisch interessierte Mitbürger* der Stadt Remagen,
als gewählte Mitglieder im Rat der Stadt Remagen, also Vertreter der Bürger im obersten politischen Gremium der Kommune, haben wir die Aufgabe und die Pflicht,

  1. im Interesse der Stadt die Verwaltung zu unterstützen
  2. im Interesse der Bürgerschaft zu handeln
  3. unsere persönlichen Meinungen zu artikulieren.

Den Unterzeichnenden (UZ) geht es in diesem Brief um das geplante Projekt „Hotel Bridge“ an der Rheinpromenade. Wie allgemein bekannt, sollen nach bisherigem Stand an den Türmen der „Brücke von Remagen“  bis zu 64 Wohneinheiten entstehen, als auch ein Hotel mit der Kapazität von 120 Betten. Im Prinzip stehen die UZ einem solchen Vorhaben auf dem „Filetstück am Rhein“ positiv gegenüber. Allerdings verwehren wir uns gegen eine Planung, die bei den Wohneinheiten ausschließlich die Möglichkeit des Wohnens für Höchstverdienende bietet und sich im Hotelbereich nicht an den rechtlichen Bauvorgaben orientiert. Außerdem irritiert es uns, dass ein Betreiber des möglichen Hotels bislang nicht genannt werden konnte.

Der Stadtrat von Remagen hat nun mit Mehrheit beschlossen, sich ausschließlich mit der Planung eines einzigen regionalen Projektplaners, der besagte Pläne vorgelegt hat, zu befassen. Der Antrag, auch weitere Interessenten anzuhören, wurde mehrheitlich abgelehnt. Dieses ist rechtens.

Rechtens ist es nach unserer Meinung aber auch, die breite Öffentlichkeit über weitere alternative Möglichkeiten auf dem Gelände an den Brückentürmen zu unterrichten.

Von daher laden wir gerne interessierte Mitbürger, Kommunalpolitiker und die Verwaltung zu einer Alternativvorstellung durch eine von uns benannte Projektgruppe, deren Pläne der Verwaltung vorgelegt wurden aber nicht dem Stadtrat, und zur anschließenden Diskussion ein, in die Kulturwerkstatt, Kirchstr. 5. Dienstag, 20. Januar, ab 19 Uhr

gez. Antonio Lopez, gez. Rolf Plewa
Foto: Archiv Gottschalk, allgrafics.de

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