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Planungen für den Christinensteg in Sinzig: Thema in der Stadtratssitzung

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Stadtrat entscheidet über den Neubau

Bei der Ahrflut 2021 wurde der Christinensteg weggeschwemmt, im April 2022 wurde der provisorische Christinensteg von vier Ortsvereinen des THW gebaut und eingesetzt. Jetzt werden im Stadtrat in der Sitzung am 11. Dezember 2025 drei endgültige Variationen vorgestellt.
Der Christinensteg stellt eine wichtige Überführung über die Ahr dar. Die Brücke verbindet die südlichen Teile von Sinzig mit dem Zentrum.

Laut Sitzungsvorlage sind dazu folgende Vorgaben zu beachten:

  • HQ 100 zzgl. 1m Freibord überwinden
  • Wenn möglich HQ 100 neu mitberücksichtigen
  • HQ Extrem in der Querkraft aushalten
  • Barrierefreiheit (Max 6% Längsneigung)
  • Vermeidung von Verklausung.

    Der zukünftige Christinensteg soll auf der nördlichen Seite im 1. OG des Vereinsgebäudes am Rhein-Ahr-Stadion ankommt bzw. dort entlang des Gebäudes auf den Grünen Weg führen.
    In der Sitzungsvorlage heißt es dazu: „Diese Kombination aus Brücke und Gebäude hat nachfolgende übergreifende Vorteile:

    • Barrierefreie Erschließung des Gebäudes ohne hohe Kosten für einen Aufzug
    • Beobachtung sowohl des Stadions als auch Kunstrasenplatz von der Brücke aus möglich
    • Kurze Wege für Schüler seitens Schulzentrum. Durch das 1. OG kann somit unmittelbar ein Zugang erfolgen
    • Keine Kollision durch Radverkehr, Fußgänger, Sportler innerhalb der Freianlagen. Die Nutzer/Sportler können im EG Bereich ungestört unterhalb des Gebäudes zwischen den Plätzen variieren ohne z.B. Radverkehr zu kreuzen.
    • Beleuchtung des Schulweges der Kinder durch Außenbeleuchtung am Gebäude z.B. mittels Bewegungsmelder
    • Maximale Aufweitung der Ahr möglich
    • Reduzierung der Kosten des Brückenbauwerkes
    • Einsparung bei der Einfriedung der Anlage
    • Einhaltung von HQ 100 und HQ 100 neu
    • Geringere Stützen/Pfeiler
    • geringere Verklausungsgefahr, aufgrund frühzeitiger Rampe innerhalb des Stadions.“
    Planung

    Wie der Anschluss an der Südseite aussehen wird, steht noch nicht fest, soll aber in der Sitzung erläutert werden. Zitat aus der Vorlage: „Auf südlicher Seite (Schulzentrum) ist der konkrete Anschlusspunkt noch in Bezug auf die Gewässerwiederherstellung weiter abzustimmen. Im Zuge der Bedarfsplanung wurde bislang nur eine Annahme getroffen. Dabei wird der künftige Christinensteg etwas schräger verlaufen als im Bestand, um eine geradlinige Gradiente und Trassierung zu erlangen.“

    Und weiter: „Die Planung einer solchen Brückenkonstruktion wurde dahingehend weiter ausgearbeitet. Die favorisierte Variante 3 (siehe Pläne) zeigt eine Mehrfeldbrücke, welche als Stahlüberbau ausgebildet werden soll und eine Spannweite von rd. 100 m (ohne südliche Anrampung) haben würde.
    Die Brücke soll, analog zum Spessartsteg und der Ahrmündungsbrücke, in einer Breite von 4,0 m
    (gemäß Vorschrift ERA) ausgebildet werden.“

    Auch eine erste Kostenabschätzung wurde bereits formuliert. Zitat: „In dem fortgeschriebenen Maßnahmenplan ist die Wiederherstellung des Christinenstegs mit Kosten von rd. 4.6 Mio. €, gemäß aktueller Kostenschätzung, aufgenommen. Die Kostenübernahme erfolgt über die VV Wiederaufbau RLP.“

    Die Beschlussvorlage für die Stadtratssitzung am 11.12.2025 lautet: „Die Stadtverwaltung wird beauftragt den Förderantrag gemäß vorgestellter Planung einzureichen, die Planerausschreibung durchzuführen, sowie die Vor- und Entwurfsplanung auszuarbeiten.“
    Und weiter: „Der Bürgermeister wird ermächtigt, Aufträge bis zur Leistungsphase 4 zu unterzeichnen, sodass der Wiederaufbau zügig voranschreitet.“

    Über den Beginn der Baumaßnahmen bzw. die Eröffnung des neuen Christinenstegs ist noch nichts bekannt.

    AG
    Grafiken: Sitzungsvorlage Stadt Sinzig / Werner Sobek AG

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