„Der Westen hat keine Ahnung, was im Osten passiert“
Veranstaltungsort: Evangelisches Gemeindehaus, Marktstr. 25, Remagen
Lesung und Gespräch mit Jakob Springfeld am 23.01.2026, 19.00 Uhr
Veranstalter: Bündnis für Frieden und Demokratie – Remagen
Der Eintritt ist frei.
Das Buch unter dem Titel: „Der Westen hat keine Ahnung, was im Osten passiert“, mit dem Untertitel: „Warum das Erstarken der Rechten eine Bedrohung für und alle ist.“ Das Buch ist Ende Januar 2025, kurz vor der letzten Bundestagswahl erschienen.
Zum Inhalt: Warum im Osten der Boden für die Instrumentalisierung von Existenzängsten auf besonders fruchtbaren Boden fällt, verdeutlicht er an Beispielen. Zu dieser Instrumentalisierung gehören u.a., Flüchtlinge, Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe oder vermeintlichen „Rasse“ als Schuldige zu sehen für die eigens empfundenen Benachteiligungen. Struktureller Rassismus und Rechtsextremismus ist eine gesamtdeutsche Bedrohung, so Jakob Springfeld in seinem Buch. Im Internet, im Bekanntenkreis, wird immer häufiger mit Hass auf anders Denkende reagiert, weiterhin wird seit einigen Jahren in der Öffentlichkeit von einer gesellschaftlichen Spaltung geredet. Die AFD, als eine Partei, die Rechtsextreme Ideen gerne aufnimmt, mit ihrer Hetze gegen Flüchtlinge, Migranten und schärfere Gesetze gegen sie fordert usw., bedient sich besonders dieser Stimmungslage in unserer Gesellschaft.
Über Jakob Springfeld
Jakob Springfeld ist Student und 2002 in Zwickau geboren und aufgewachsen. Er erhielt die Theodor-Heuss-Medaille für besonderes Engagement für Demokratie und Bürgerrechte. ZEIT-Campus hat ihn zu einem der 100 wichtigsten Menschen aus Ostdeutschland ernannt. Ganz aktuell zählt ihn das Magazin SPIEGEL zu den 100 Menschen, die im Jahr 2025 Hoffnung machen. Im Februar 2024 wurde Springfeld von Elke Büdenbender mit dem Urania Courage Preis 2024 ausgezeichnet.
Ausschlussklausel:
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, verschwörungsideologische, antifeministische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zugang zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
Pressemeldung Bündnis für Frieden und Demokratie – Remagen
























