Leserbrief zum Thema Peter Bares
Im Rhein-Ahr Anzeiger Aktiplan gab es am 29. September einen Artikel mit dem Titel „Peter Bares hat Kinderseelen in Sinzig großes Leid zugefügt“. (https://www.rhein-ahr-anzeiger.de/peter-bares-hat-kinderseelen-in-sinzig-grosses-leid-zugefuegt/)
Der Artikel ist sehr lesenwert und sollte in allen regionalen Medien publiziert werden.
Ich habe mehrere Sinziger auf die sexuellen Übergriffe auf Musikschüler durch den damaligen Organisten der katholischen Kirche angesprochen und von allen Seiten gehört: Das habe ich gewusst.
Im Artikel steht wohl nicht umsonst: „In der Barbarossastadt Sinzig indes wurde dies nie öffentlich thematisiert. „Hier wurde alles unter den Teppich gekehrt“, erinnert sich Roland S. mit Bitterkeit zurück.“
Um so wichtiger ist es, dass dies nun endlich offen gelegt wird. Und schlimm genug, dass er in Sinzig auch noch geehrt werden sollte, obwohl ja offensichtlich viele wussten, was geschehen war.
Und vielleicht fragen sich mal einige Sinziger, wieso sie nie etwas unternommen haben, wieso sie einem Missbrauch weiter zusehen, wieso niemand einen Missbrauchstäter anzeigt.
Dass Kinder vor einem solchen Täter geschützt werden müssen, scheint niemandem in den Sinn gekommen zu sein.
Helga Schneider
Sinzig























