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Landtagsabgeordnete Müller besucht Polizeipräsidium Koblenz

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Susanne Müller: Unsere Polizei braucht Rückhalt – analog wie digital

Koblenz – Blinkende Monitore, eingehende Funksprüche, konzentrierte Gesichter – im Koblenzer Polizeipräsidium, dem größten in Rheinland-Pfalz, wird rund um die Uhr gearbeitet, um Sicherheit und Ordnung in der Region zu gewährleisten.

Auf Einladung von Polizeipräsident Jürgen Süs besuchte die SPD-Landtagsabgeordnete Susanne Müller einzelne Kommissariate und Abteilungen der Behörde, um sich ein Bild von den unterschiedlichen Arbeitsfeldern der Polizei zu machen und die Menschen kennenzulernen, die hinter den Einsätzen stehen. Das Präsidium ist zuständig für die Landkreise Altenkirchen, Ahrweiler, Mayen-Koblenz, Neuwied, Cochem-Zell, den Westerwald‑, Rhein-Hunsrück- und Rhein-Lahn-Kreis sowie die Stadt Koblenz.

Besonders beeindruckt zeigte sie sich von dem Einsatz der Polizei, die sich im Nachgang an einen Prostituiertenmord zur Aufgabe gemacht hat, entschlossen und effizient gegen Menschenhandel vorzugehen: „Hier wird mit großer Professionalität und hoher Sensibilität gearbeitet“, so Müller. „Durch die enge Zusammenarbeit mit städtischen Behörden, Fachämtern und weiteren Institutionen ist es gelungen, eine effiziente Vernetzung aufzubauen, die Transparenz schafft und gezielte Kontrollen nach dem Prostituiertenschutzgesetz ermöglicht. Damit wird nicht nur Licht in ein schwieriges Umfeld gebracht, sondern auch Menschenhandel entschlossener bekämpft.

Ein weiterer Höhepunkt war die Besichtigung der neuen, bald fertiggestellten Führungs- und Einsatzzentrale. Künftig werden hier alle Notrufe aus dem gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums zusammenlaufen. Die moderne Architektur, neue Technik und die verbesserte digitale Vernetzung werden nicht nur die Arbeitsbedingungen, sondern auch die Einsatzkoordination erheblich verbessern. „Diese Leitstelle zeigt, wie wichtig moderne Ausstattung ist, um den immer komplexeren Aufgaben gerecht zu werden“, betonte Müller.

Abgerundet wurde der Besuch durch Gespräche mit dem Kommissariat 25, das für den Bereich der digitalen Kriminalitätsbekämpfung zuständig ist. Nicht nur angesichts der zunehmenden Bedrohungen im Cyberraum, sondern auch durch die gewaltigen Datenmengen, die bei Ermittlungen – etwa bei der Auswertung von Handydaten eines Tatverdächtigen – in kürzester Zeit gesichtet und analysiert werden müssen, steht die Polizei vor enormen Aufgaben. Müller unterstrich: „Unsere Polizei muss auch digital bestens gerüstet sein, um mit den professionellen und kriminellen digitalen Netzwerken – auch aus dem Ausland – Schritt halten zu können.“ Dafür braucht die Polizei moderne Ausstattung, kontinuierliche Fortbildung und politischen Rückhalt, für den sie sich gern einsetzen wird.

Die Abgeordnete besuchte ebenfalls die Polizeiinspektion 1 in Koblenz, wo sie mit Beamtinnen und Beamten der Schutzpolizei ins Gespräch kam. „Mich beeindruckt der Idealismus und das Engagement, mit dem gerade junge Kolleginnen und Kollegen ihren Dienst versehen“, sagte Müller. „Sie verdienen unsere volle gesellschaftliche und politische Rückendeckung“, so Müller weiter. Sie dankte den Kolleginnen und Kollegen aus dem Polizeidienst für ihren Einsatz und ihren Dienst an der Gesellschaft: „Es ist vollkommen unverständlich, dass sich gerade Polizistinnen und Polizisten mit einer immer höheren Gewaltbereitschaft konfrontiert sehen. Hier müssen wir entschieden dagegen vorgehen.

Abschließend dankte sie Polizeipräsident Süs herzlich für die Einladung und den Blick hinter die Kulissen: „Die Einblicke des heutigen Tages machen mir noch einmal mehr klar, wie wichtig es ist, dass unsere Polizei nicht nur gut ausgerüstet ist, sondern auch in der Lage sein muss, den vielfältigen Bedrohungen und kriminellen Machenschaften im analogen wie im digitalen Raum gewappnet zu sein. Dies ist ein wichtiger Impuls – gerade im Hinblick auf die Schlagkraft der Polizei, ob hier im Polizeipräsidium oder vor Ort in der Polizeidienststelle. Dies werde ich gern für meine weitere parlamentarische Arbeit aufnehmen.

Pressemeldung Susanne Müller MdL SPD
Fotografin: Christina Sönksen

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