Fast dreißigjährige Freundschaft ist ein starkes Symbol für Frieden und Völkerverständigung
VG Altenahr. Im Rahmen der langjährigen Partnerschaft zwischen der Verbandsgemeinde Altenahr und der ungarischen Gemeinde Mártély sind aktuell 17 Jugendliche und Betreuer zu Besuch im Ahrtal. Die Freundschaft zwischen den beiden Regionen besteht seit 28 Jahren und wird maßgeblich durch einen regelmäßigen Jugendaustausch gepflegt.
Am vergangenen Montag begrüßte, Dominik Gieler, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Altenahr, die abends zuvor angereisten ungarischen Jugendlichen und ihre Begleiter. Zsuzsanna Nagy, Mitarbeiterin der Verbandsgemeindeverwaltung und selbst aus Mártély stammend, übernahm die Rolle der Dolmetscherin.
In seiner Begrüßungsrede betonte Gieler die Bedeutung der Freundschaft und richtete herzliche Grüße an seinen Amtskollegen in Mártély aus. Er dankte ausdrücklich allen Beteiligten, insbesondere dem Team des proBüro für Jugendarbeit der Verbandsgemeinde und dem Partnerschaftsverein Altenahr, für ihr langjähriges Engagement. Ohne dies wären die Treffen, schon gar nicht über einen so langen Zeitraum, nicht möglich. Er unterstrich, wie wichtig es sei, den Kontakt zu halten und die Partnerschaft weiterhin zu pflegen.
Klára Sándor, Vorsitzende des ungarischen Partnerschaftsvereins, bedankte sich für die Einladung und hob hervor, dass diese Partnerschaft ein Zeichen für die Wichtigkeit von Freundschaften zwischen verschiedenen Regionen sei, durch die junge Menschen Brücken zueinander bauen können. Stefan Reitler, Vorsitzender des Partnerschaftsvereins Altenahr, bekräftigte diese Ansicht. Angesichts der aktuellen weltpolitischen Lage sei es besonders wichtig, sich kennenzulernen und solche Freundschaften zu pflegen.
Die Verbandsgemeinde Altenahr sieht in der Partnerschaft mit Mártély ein starkes Symbol für Frieden und Völkerverständigung. Die Teilnehmer dieses Austauschs und alle Helfenden sind der lebendige Beweis dafür, dass dieses Miteinander funktioniert.
Das Programm der ungarischen Gäste umfasst in dem einwöchigen Aufenthalt unter anderem eine Fahrt mit der Sommerrodelbahn in Altenahr, Kultur in der Bundeskunsthalle und Einkaufsmöglichkeit in Bonn, einen ungarischen Abend in Rech sowie einen gemeinsamen Grillabend zum Abschied. Das diesjährige Highlight ist bei bestem Sommer- und Badewetter am Dienstag ein Tagesausflug an die niederländische Nordseeküste. Als Unterkunft dient das Naturfreundehaus in Berg.
Pressemeldung VG Altenahr
Foto: Thorsten Trütgen / VG Altenahr
























