Projekt des Bürgerforums Sinzig soll mit privater Hilfe rasch wachsen – Jetzt anmelden und ISEK-Fördermittel sichern!

Sinzig. Kleine Initiative, große Wirkung: Auf erhebliche Resonanz in der Bevölkerung stießen 2024 und 2025 zwei Projekte des Bürgerforums Sinzig mit dem Titel „Mosaik verbindet”. Insgesamt sechs graue, schmucklose Basaltquader in der Koblenzer Straße und eingangs der Renngasse verwandelten sich in sehenswerte Beispiele einer farbenfrohen Stadtgestaltung. Doch das soll nur der Anfang sein, jedes Jahr soll das Projekt „Mosaik verbindet“ weiter wachsen. Dafür werden jetzt auch kunstinteressierte Privateigentümer von Häusern in der Sinziger Innenstadt gesucht, die ihre Immobilie mit einem Mosaik verschönern wollen. Die Privatprojekte werden aus Mitteln des ISEK-Verfügungsfonds zur Verschönerung der Innenstadt gefördert.
Das Projekt „Mosaik verbindet” ist Bestandteil einer Initiative des Bürgerforums Sinzig, die für die Stadt ein neues Markenzeichen schaffen soll: die „Mosaikstadt Sinzig“. Damit soll die lange Tradition der Fliesenproduktion in Sinzig, mit der auch die Geschichte zahlreicher Sinziger Familien eng verbunden ist, öffentlich sichtbar gemacht werden. Entstanden ist bereits eine Website www.mosaikstadt-sinzig.de, die nicht nur die ersten Projekte des Bürgerforums dokumentiert, sondern unter anderem auch einen Einblick in eine spannende Ausstellung des Heimatmuseums zur Fliesenproduktion im Sinziger Schloss und die heutige digitalisierte Herstellung gewährt.
Mit den Mosaik-Kunstwerken im sogenannten ISEK-Gebiet (Innenstadtbereich zwischen Bahnhof, Barbarossastraße, Wall- und Harbachstraße sowie Rhein- und Weyerburgstraße) soll nun ein stetig wachsendes Dauerprojekt entstehen. So will das Bürgerforum Sinzig als nächsten Schritt eine Mauer im neuen PikoPark gestalten und damit die Reihe „Mosaik verbindet“ auch 2026 fortsetzen. Dieses Projekt wird ebenfalls aus dem ISEK-Topf unterstützt.
„Damit das Projekt aber wirklich stadtbildprägend wird, wollen wir zusätzlich privates Engagement aktivieren“, heißt es aus der Kultur-AG des Bürgerforums. Privatleute, die Immobilien im ISEK-Gebiet besitzen und Interesse haben, beispielsweise eine Hausecke, eine Mauer oder den Toreingang zur künstlerischen Gestaltung freizugeben, sollen ebenfalls in den Genuss der Förderung durch den ISEK-Verfügungsfonds kommen. Das heißt: Sie erhalten für ihr privates Projekt bis zu 1000 Euro aus ISEK-Fördermitten. Die Gesamtkosten für ein Einzelprojekt dürften bei rund 2000 Euro liegen.
Sehr erfreut zeigt sich das Bürgerforum, dass mit der Deutsche Steinzeug Solarceramics AG in Sinzig ein namhafter Sponsor gefunden wurde. Das Unternehmen hat sich bereit erklärt, das Mosaik-Dauerprojekt wie schon die bisherigen zwei Projekte mit Materialspenden zu unterstützen. Die Gesamtkosten für ein einzelnes Projekt können dadurch deutlich minimiert werden.„Mosaik verbindet“ ist ein Beteiligungsprojekt. Die Motive werden wie bisher mithilfe von Kindern und Jugendlichen aus Sinziger Schulen gestaltet und umgesetzt. Die Federführung für das Projekt hat Barbara Henschke von der Kreativwerkstatt „Kunterbude“. Die Gesellschaft für Entwicklung, Wiederaufbau und Innovation mbH (GEWI) und das Citymanagement Sinzig stellen die Fördermittel zur Verfügung.
Hauseigentümer, die Interesse an einer Teilnahme haben und weitere Informationen wollen, können sich ab sofort per Mail melden an manfred.ruch@buergerforum-sinzig.de. Wichtig: Der vorgeschlagene Standort für das gewünschte Mosaik-Kunstwerk muss öffentlich einsehbar und dauerhaft angelegt sein.
Pressemeldung Bürgerforum Sinzig, Manfred Ruch
Foto: Gottschalk, allgrafics.de
























