Runder Tisch Agroforst abgelehnt – Eine vertane Chance für den Kreis Ahrweiler?
Kreis Ahrweiler Lohnt sich die Agroforstwirtschaft für landwirtschaftliche Betriebe des Kreises und für wen? Was sind die Vor- und Nachteile? Welche Fördermöglichkeiten gibt es? Zur Vorbereitung einer Veranstaltung für die Landwirtinnen und Landwirte des Kreises mit Praxisbeispielen und Fachexpertise beantragte die Kreistagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN einen Runden Tisch ‘Agroforst’. Dieser sollte besetzt sein mit externen Fachleuten sowie aus der Politik und der Verwaltung. Die Vorgespräche des GRÜNEN Fraktionsvorsitzenden Mathias Heeb mit der Kreisverwaltung ergaben Zustimmung zum Runden Tisch mit nachfolgender Informationsveranstaltung.
Doch anscheinend hat die falsche Partei den Antrag im Kreis- und Umweltausschuss gestellt. “Trotz guter Vorlage, auch von der Verwaltung gestützt, lehnte das Gremium mit unterschiedlichen Begründungen unseren Antrag, sich mit dem Thema Agroforst zu befassen, ab. Die FWG hat keine Kapazität für zusätzliche Arbeit, die CDU kann mit dem Thema nichts anfangen und sieht den Kreis nicht in der Zuständigkeit, der AFD mangelt es an einem Vertreter mit Fachwissen für den einmaligen runden Tisch und die FDP meint, die Landwirte seien bestens informiert. Dagegen wurde uns vom Bauern- und Winzerverband genau dieses Interesse an einer Informationsveranstaltung bestätigt”, so Heeb und weiter: “Wir überlegen, wie wir das Thema trotzdem auf anderer Ebene mit den Fachreferenten auf die Agenda bringen. Die Agroforstwirtschaft kann wirtschaftliche Vorteile durch die Vermarktung von Holz bieten bei gleichzeitiger Nutzung der Fläche für den Ackerbau oder die Erzeugung von Viehfutter, die Boden- und Luftqualität verbessern, Windschutz sein und neuen Lebensraum für Insekten und Vögel schaffen. Dieses Potential sollten wir im Kreis Ahrweiler nicht liegen lassen!”
Pressemeldung GRÜNE Kreistagsfraktion
Foto: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
























