„Orange the world“ – gemeinsam gegen digitale Gewalt – Diskussionsrunde mit Susanne Müller und Expertinnen
Orangefarbene Installationen, Banner und Performances prägten am 25. November das Bild der Mainzer Innenstadt. Studierende der Hochschule Mainz setzten eindrucksvolle Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen – eine zugleich lebendige und nachdenkliche Atmosphäre, die viele Menschen zum Innehalten und Mitreden einlud. Als sich am Abend der LUX Pavillon füllte, war klar: Die Diskussion dort würde den Tag inhaltlich auf den Punkt bringen.
In diesem Rahmen nahm Susanne Müller in ihrer Funktion als Interims-Vorsitzende des Frauen- und Gleichstellungsausschusses des Landtags Rheinland-Pfalz an der abschließenden Podiums- und Publikumsdiskussion teil, die den Aktionstag beschloss.
Unter dem Titel „Gewalt durch Worte – wie patriarchale Strukturen im Internet wirken“ diskutierte Müller gemeinsam mit Expertinnen aus Recht, Wissenschaft, Medienpädagogik und Politik – darunter Dr. Jessica Hamed, Prof. Dr. Isabelle Hillebrandt, Corinna Schaffranek und Katharina Dahm – sowie Studierenden über Formen digitaler Gewalt und deren Auswirkungen auf Betroffene. Im Fokus standen sprachliche Übergriffe im Netz, strukturelle Machtmechanismen und Wege der Prävention und Sensibilisierung.
Müller hob hervor, wie wichtig gesellschaftliche, rechtliche und institutionelle Ansätze sind, um digitale Gewalt sichtbar zu machen und wirksam zu bekämpfen. Wenn vulnerable Stimmen im digitalen Raum von Hassnachrichten, Gewalt uvm bedroht werden, sei eine Erosion der digitalen Bürgergesellschaft zu befürchten. Der digitale Raum müsste weiterhin ein Raum sein, der allen Menschen zur Verfügung stehen müsse. Als stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Gleichstellung und Frauenförderung sowie frauen- und gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion betonte sie, dass der Schutz vor digitaler Gewalt ein besonderes Anliegen ihrer politischen Arbeit sei und das dieses Thema noch stärker in der bundespolitischen und auch auf EU-Ebene zu berücksichtigen sei.
Pressemeldung Susanne Müller MdL SPD
Fotografin: Christina Sönksen
























