Kritik an Ausführungen von Bündnis 90/Die Grünen
Sinzig. Die FDP Sinzig zeigt sich irritiert über die jüngsten Ausführungen von Bündnis 90/Die Grünen Sinzig zur geplanten Fußgängerzone in der Sinziger Innenstadt. „Was hier präsentiert wird, ist kein Konzept für Sinzig, sondern der Versuch, Ideen aus anderen Städten ungeprüft zu übernehmen und unserer Stadt überzustülpen“, erklärt die FDP-Fraktion. Beispiele aus anderen Kommunen mögen als Inspiration dienen, ersetzen jedoch keine fundierte Auseinandersetzung mit den tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort. Sinzig sei keine Blaupause für fremde Experimente. Wer so vorgehe, zeige vor allem eine erhebliche Distanz zu den Bürgerinnen und Bürgern, zum Einzelhandel sowie zu den realen Herausforderungen der Innenstadt. Während viele Geschäftsleute täglich um Kundschaft kämpfen, würden theoretische Konzepte diskutiert, ohne die Betroffenen ausreichend einzubeziehen. Für die FDP steht fest: Stadtentwicklung darf nicht ideologisch geprägt sein, sondern muss sich an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort orientieren. „Politik darf nicht am Bürger vorbei gemacht werden“, so die Fraktion weiter. Die FDP verfolgt daher bewusst einen anderen Ansatz. Ziel sei es, konkrete und umsetzbare Verbesserungen für Sinzig zu schaffen. In diesem Zusammenhang verweist die Fraktion auf ihren Vorschlag, den Marktplatz zu einer grünen, generationenübergreifenden Oase zu entwickeln. Ein solcher Marktplatz könne die Aufenthaltsqualität steigern, Menschen zusammenbringen und gleichzeitig Gastronomie sowie Einzelhandel stärken. Damit würde ein echter Mehrwert für die Innenstadt geschaffen, der über reine Verkehrsdebatten hinausgeht. „Der Unterschied ist klar: Wir entwickeln Ideen für Sinzig und nicht für ein theoretisches Modell“, betont die FDP. Abschließend unterstreicht die Fraktion: „Wir nehmen die Meinung der Bürgerinnen und Bürger ernst. Gute Politik beginnt mit dem Zuhören und nicht mit fertigen Konzepten von außen.“
Pressemitteilung der FDP-Fraktion Sinzig, Martin Thormann (Fraktionsvorsitzender)
Foto: Hagen Hoppe
























