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FDP-Kreisverband unterstützt Forderungen der Bäcker nach mehr Sonntagsfreiheit

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Van Bebber: „Die heutige Rechtslage ist widersprüchlich und ungerecht

Ulrich van Bebber FDP
Ulrich van Bebber FDP

Der FDP-Kreisverband Ahrweiler und seine Landtagskandidaten unterstützen die aktuellen Forderungen des Bäckerhandwerks nach einer Aufhebung des faktischen Sonntagsbackverbots und nach mehr unternehmerischer Flexibilität. Die bestehenden Regelungen benachteiligen insbesondere das regionale Handwerk gegenüber Backstationen, Filialketten und Tankstellen.

Die heutige Rechtslage ist widersprüchlich und ungerecht“, erklärt Ulrich van Bebber, Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Ahrweiler. „Handwerksbäcker dürfen sonntags nur eingeschränkt produzieren, während an anderer Stelle aufgebacken und verkauft wird. Das schadet dem regionalen Mittelstand, ohne den Beschäftigten oder dem Gemeinwohl zu nutzen.

Christina Steinhausen, stellvertretende Vorsitzende des FDP-Kreisverbandes, ergänzt: „Wir wollen Wahlfreiheit statt Bevormundung. Wer sonntags arbeiten möchte und dafür faire Bedingungen erhält, soll dies tun können. Gleichzeitig profitieren die Menschen von frischen Backwaren aus dem lokalen Handwerk statt von anonymen Aufbackprodukten.

Landtagskandidat Martin Göddertz aus der Grafschaft verweist darauf, dass auch auf Landesebene klare Signale gesetzt wurden: „Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt hat sich in Rheinland-Pfalz wiederholt für eine Modernisierung der Ladenöffnungs- und Arbeitszeitregelungen ausgesprochen, insbesondere dort, wo starre Vorgaben nicht mehr zur Lebensrealität von Betrieben, Beschäftigten und Kunden passen.

Aus Sicht des Landtagskandidaten Peter Tsao-Adolphs aus Remagen braucht es jetzt eine klare politische Entscheidung für mehr Freiheit und Fairness: „Das Sonntagsbacken für handwerkliche Bäckereien muss ermöglicht werden, ohne den Arbeitsschutz infrage zu stellen. Gleichzeitig müssen rechtssichere Sonntagsöffnungen für regional verankerte Betriebe geschaffen werden. Handwerksbäcker dürfen gegenüber Backstationen im Einzelhandel und an Tankstellen nicht länger benachteiligt sein. Vor allem aber ist ein spürbarer Abbau bürokratischer Vorgaben notwendig, die gerade kleine und mittlere Betriebe unverhältnismäßig belasten und wirtschaftliche Spielräume einschränken.

Ulrich van Bebber abschließend: „Sonntagsöffnung ist kein Zwang, sondern eine Option. Liberale Wirtschaftspolitik heißt Vertrauen in Betriebe und Beschäftigte. Wer Verantwortung übernimmt, soll auch gestalten dürfen.

Pressemitteilung FDP Kreisverband
Foto: Archivbild

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