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Profitänzerin Malika Dzumaev, bekannt aus Let’s Dance, vertraut auf die Wirbelsäulen-Expertise im Krankenhaus Maria Hilf

Ziel des Eingriffs war ganz klar eine Rückkehr auf die Tanzfläche, mit voller körperlicher Leistungsfähigkeit. Im Bild: Malika Dzumaev mit Tanzpartner Zsolt Sandor Cseke bei den Deutschen Meisterschaften der Profis in Stuttgart.
Foto: Hermann Depner

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Ein Bandscheibenvorfall an der Halswirbelsäule bringt für Betroffene nicht nur Schmerzen, sondern auch große Verunsicherung mit sich – vor allem, wenn langfristige Folgen drohen. Für Malika Dzumaev, Profitänzerin und bekannt aus der Show Let’s Dance, stand noch mehr auf dem Spiel. Ihr Körper ist ihr Kapital – Beweglichkeit, Kraft und Präzision sind die Grundlagen ihrer Arbeit. Doch plötzlich war an Tanzen nicht mehr zu denken. „Das hat mein Leben ganz schön auf den Kopf gestellt“, beschreibt sie ihr Gefühlschaos nach der Diagnose. Einige Ärzte rieten ihr zu einer Versteifung der betroffenen Wirbelsäulenabschnitte – ein verbreiteter Eingriff, der jedoch mit einer für eine Tänzerin nicht unerheblichen Bewegungseinschränkung einhergeht. „Das hätte meine Karriere auf einen Schlag beenden können“, sagt Dzumaev.

Das wollte die Sportlerin so nicht akzeptieren und wandte sich auf Empfehlung an Dr. med. Jacques D. Müller-Broich, Leitender Arzt für konservative und operative Wirbelsäulentherapie am Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Bei ihm fand sie medizinische Kompetenz sowie ein offenes Ohr für ihre Sorgen und Ängste – und letztendlich eine moderne Lösung, die darauf abzielte, die natürliche Beweglichkeit ihrer Halswirbelsäule langfristig zu erhalten und die Spätfolgen einer Versteifung nach Möglichkeit zu umgehen. „Unser Anspruch war, dass Frau Dzumaev nicht nur möglichst vollständig schmerzfrei wird, sondern auch, dass Kraft und Gefühl zurückkehren“, erklärt Dr. Müller-Broich. „Ziel war ganz klar die Rückkehr auf die Tanzfläche, mit voller körperlicher Leistungsfähigkeit, wie es ihr anspruchsvoller Beruf verlangt.

Bewegung erhalten

Nach ausführlicher Beratung und gründlicher Abwägung aller Risiken entschieden sich Patientin und Arzt gemeinsam gegen eine Versteifung der Halswirbelsäule und für ein modernes, bewegungserhaltendes Verfahren. Der Eingriff erfolgte über einen kleinen Schnitt an der Vorderseite des Halses. „Eine komplexe Operation, die jedoch sehr erfolgreich verlief“, freut sich Dr. Müller-Broich und betont, dass ein solches Ergebnis immer eine Gemeinschaftsleistung sei: vom eingespielten OP-Team bis hin zur fürsorglichen Pflege auf der Station.

Bereits wenige Wochen nach der Operation ist die junge Tänzerin auf dem Weg der Genesung ein großes Stück vorangekommen. In einem emotionalen Instagram-Post bedankte sie sich bei ihrem behandelnden Arzt und dem gesamten Klinikteam: „Ich kann wieder ohne Schmerzen meine Arme bewegen und wieder lächeln. […] Danke für Ihre Menschlichkeit und Ihr Können!“

Expertise, die Vertrauen schafft

Die Behandlung von Bandscheibenvorfällen gehören für Dr. Müller-Broich und sein Team zur täglichen Praxis – von Routineeingriffen bis hin zu komplexen OPs wie der von Malika Dzumaev. Vor jeder Operation nimmt sich der Wirbelsäulenspezialist bewusst Zeit, alle Optionen sorgfältig abzuwägen – und dabei auch individuelle Lebensumstände und Ziele zu berücksichtigen „Auch wenn nicht jeder Patient auf einer Tanzfläche steht – die Rückkehr in ein aktives, schmerzarmes Leben ist für alle das, worauf es ankommt“, weiß er.

Dass Malika Dzumaev inzwischen wieder optimistisch in die Zukunft blickt, erfüllt auch das Team am Krankenhaus Maria Hilf mit großem Stolz. Alle drücken die Daumen und hoffen, sie zur Let’s-Dance Tour im November wieder tanzen zu sehen.

Pressemeldung Krankenhaus Maria Hilf
Foto: Hermann Depner

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