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Ahrtalbahn: Neuer Fahrplan für RB 30 und RB 32 ab 14. Dezember 2025

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Zwei Linien für das Ahrtal

Die RB 30 verbindet Ahrbrück über Remagen mit Bonn und wird bis Sommer 2026 auf elektrische Fahrzeuge des Typs Talent 2 umgestellt. Betrieben wird die Linie von der DB Regio. Die RB 30 verkehrt ab Dezember 2025 stündlich zwischen Ahrbrück, Remagen und Bonn.
Die neu konzipierte RB 32 fährt künftig elektrisch von Ahrbrück über Remagen bis Koblenz und weiter bis Boppard. Damit erhält das Ahrtal eine weitere direkte Anbindung an die Mittelrheinachse. Betrieben wird die Linie von der Trans Regio Deutsche Regionalbahn GmbH. Zum Einsatz kommen moderne Fahrzeuge des Typs MIREO Smart. Die RB 32 verkehrt ab Dezember 2025 stündlich zwischen Ahrbrück und Remagen, alle zwei Stunden weiter über Koblenz bis Boppard.
Die bisherige Linie RB 39 Dernau – Remagen wurde bis auf weiteres aus finanziellen Gründen bei der DB Regio abbestellt.
Mit dieser Neuordnung wird die Region nicht nur besser angebunden, sondern auch die stark frequentierte linke Rheinstrecke entlastet“, sagt Thorsten Müller, Verbandsdirektor des Zweckverbands Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord).

Zunächst einstündige Anbindung von Ahrbrück

Zum Fahrplanwechsel im Dezember fährt die RB 30 stündlich bis Ahrbrück, die RB 32 endet in Altenahr. „Hintergrund für diese vorübergehende Einschränkung ist der Neubau einer 900 Meter langen Stützwand in Heimersheim. Für diesen zusätzlichen Hochwasserschutz der Stadt verlegt die DB das zweite Streckengleis und hat bereits den Haltepunkt Heimersheim Richtung Lohrsdorf verschoben“, erklärt Thorsten Müller. Nach Aussage von DB InfraGO dauern die Arbeiten noch bis in den Sommer 2026. Sie lassen in dieser Zeit in diesem Abschnitt nur einen eingleisigen Betrieb zu, so dass die RB 32 vorerst nicht bis Ahrbrück weiterfahren kann. Nach Abschluss der Arbeiten in Heimersheim können beide stündlichen Züge bis Ahrbrück verkehren.
„Trotz dieser vorübergehenden Einschränkung ist das Verkehrsangebot mit Inbetriebnahme der Ahrstrecke bereits besser als vor der Flut, als eine der beiden stündlichen Linien bereits in Dernau endete“, so Müller.

Vorerst Umstieg in Remagen notwendig

Das noch fehlende zweite Gleis im Bereich Heimersheim hat auch zur Folge, dass die geplanten Fahrtzeiten der RB 32 vorübergehend angepasst werden müssen. Wegen der Gleisbelegung in Remagen ist die vorgesehene Durchbindung der RB 32 bis Boppard vorerst nicht möglich. Deswegen ist ein Umstieg in Remagen mit Bahnsteigwechsel erforderlich.
Wir bedauern, dass das geplante Verkehrskonzept nicht zum Start der Ahrtalstrecke vollumfänglich umgesetzt werden kann“, sagt Thorsten Müller.

Pressemeldung SPNV-Nord
Foto: Archivbild

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