GEGEN DAS VERGESSEN – KEIN AMT FÜR ANNE SPIEGEL!
Demonstration am 8. November 2025 ab 12.30 Uhr auf dem Opernplatz in Hannover

Am 14. Juli 2021 fand im Mainzer Landtag eine schon länger angesetzte Debatte zum Thema Hochwasser statt. Anne Spiegel ist damals grüne Umweltministerin und zuständig für Hochwasserschutz und Pegelprognosen. Sie hält eine Rede und sagt: „Rheinland-Pfalz, das wurde schon gesagt, ist im Bundesvergleich bei der Starkregenvorsorge Spitzenreiter!“
Um 16.43 Uhr verschickt sie eine Pressemitteilung mit dem Inhalt „Wir nehmen die Lage ernst, auch wenn kein Extremhochwasser droht.“
Nur wenige Stunden später sterben im Ahrtal mindestens 135 Menschen durch Starkregen und Extremhochwasser. Das jüngste Opfer ist erst vier, das älteste 97 Jahre alt. Unter den Opfern ist auch die 22jährige JOHANNA. Ihre Eltern kämpfen mit allen juristischen Mitteln für eine Aufarbeitung der Verantwortung. Es kam bisher zu keiner einzigen Verurteilung.
Am 11.11.2025 möchte sich Anne Spiegel zur Wahl als Sozialdezernentin der Region Hannover stellen.
Bis heute wurde ihre Rolle bei den Versäumnissen während der Flutkatastrophe im Ahrtal vom 14. und 15. Juli 2021 mutmaßlich nicht vollständig aufgeklärt. Frau Spiegel wurde unter anderem vorgeworfen, nicht alles unternommen zu haben, Menschenleben zu bewahren. Auch wurde ihr Verhalten während und nach der Flutkatastrophe von vielen als sehr problematisch eingestuft.
Ein Untersuchungsausschuss tagte, Urteile wurden keine gesprochen. Im Bericht des Ausschusses kam der Name Anne Spiegel fast 300-mal vor. Erst unter massivem politischem Druck trat Frau Spiegel zurück.
Laut dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Fraktion in der Region Hannover und Grüne Hannover soll Frau Spiegel nun fünfstellig auf Staatskosten verdienen. Bezahlt von unseren Steuergeldern. Die Opfer der Flutkatastrophe im Ahrtal werden niemals eine zweite Chance auf ein Leben in der Mitte ihrer trauernden Familien bekommen.
Am Samstag wollen wir der mindestens 135 Opfer der Ahrflut still gedenken. Wir werden 135 Holzkreuze und Grabkerzen auf dem Opernplatz vor der Staatsoper aufstellen. Johanna, als künstlerisch gestaltete Figur, wird in der Mitte stehen und auf alles ein Auge werfen.
Gemeinsam fordern wir: KEIN AMT FÜR ANNE Spiegel!
Leserbrief von Inka Orth
























